Ansprechpartner
Herr
Wolfgang Klamt
Arthur-Scheunert-Allee 2
14558 Nuthetal
Telefon: 033200-51360
Fax: 033200-513630
eMail: w.klamt[at]drk-potsdam[dot]de
Anfragen zu Praktika im Rettungsdienst bitte an m.koch[at]drk-potsdam[dot]de senden!
Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark gGmbH
Die Rettungsdienst Potsdam – Mittelmark gGmbH besteht seit dem 01.01.1997. Sie wurde durch die DRK Kreisverbände Potsdam / Zauch – Belzig e. V. und Brandenburg an der Havel e.V. gegründet. Als wichtigste Aufgabe führt sie im Auftrag des Landkreises Potsdam – Mittelmark Leistungen im öffentlichen Rettungsdienst durch.
Anfang November 2009 wurde das Qualitätssystem der Gesellschaft zum nunmehr 4. Mal erfolgreich zertifiziert. Die DRK Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark gGmbH kann mittlerweile auf 10 erfolgreiche Jahre ihrer Arbeit mit einem QM-System verweisen. Schließlich wurde sie bereits Ende des Jahres 2000 zum ersten Mal zertifiziert und darf sich damit zu den Vorreitern bundesweit zählen.
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark
Er liegt mit seinem wald- und wasserreichen Territorium im mittleren Bereich des Landes Brandenburg. Der Fläming mit seiner unversehrten Natur, unzählige Seen und Wasserläufe sowie viele interessante Sehenswürdigkeiten bieten hervorragende Möglichkeiten für die Entwicklung als Ausflugs- und Tourismusgebiet.
Im Südwesten bildet die Kreisgrenze gleichzeitig die Landesgrenze zu Sachsen - Anhalt. Im Norden und Nordwesten umschließt der Landkreis jeweils die kreisfreie Stadt Brandenburg und die Landeshauptstadt Potsdam. Im Nordosten grenzt er unmittelbar an die Bundeshauptstadt Berlin.
Mit einer Fläche von 2.682 km² ist Potsdam - Mittelmark flächenmäßig der drittgrößte Landkreis der Bundesrepublik Deutschland. Im Vergleich dazu verfügt er mit rd. 75 Einwohnern pro km² (insgesamt ca. 200.000) über eine sehr geringe Bevölkerungsdichte und ist somit den dünn besiedelten Flächenlandkreisen zuzuordnen. Bedingt durch die Nähe zu Berlin und der Landeshauptstadt Potsdam ist in den daran angrenzenden Bereichen eine wesentlich über dem Durchschnitt liegende Bevölkerungsdichte mit einer nach wie vor hohen Zuwanderungsrate zu verzeichnen. Diese Gebiete und große Verkehrsknotenpunkte und -verbindungen bilden auch die Aufgabenschwerpunkte des Rettungsdienstes.
Struktur der Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark gGmbH
Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer geleitet, der durch eine Verwaltungskraft unterstützt wird. Die Aufgaben, die in Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung, Umsetzung und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems zu bewältigen sind, werden durch den Qualitätsbeauftragten wahrgenommen.
Die DRK Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark gGmbH besetzt seit dem 01.01.2009 noch zwei Rettungswachen, die von einem Wachleiter gemeinsam geleitet werden.
Alle Mitarbeiter, ob Rettungsassistenten oder –sanitäter, haben die entsprechende Ausbildung absolviert. Mehrere Rettungsassistenten sind qualifizierte Ausbilder im Rettungsdienst (Lehrrettungsassistenten), davon ist einer zusätzlich auch zertifizierter ACLS-Mega-Code-Trainer, ein weiterer ist ausgebildeter, staatlich geprüfter Desinfektor. Ein Mitarbeiter unterstützt als Sicherheitsbeauftragter die Betriebsleitung in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
Rettungswache Teltow
Standortbeschreibung
Die Rettungswache Teltow bildet den Einsatzschwerpunkt des Rettungsdienstes im Landkreis Potsdam – Mittelmark.
Der Versorgungsbereich grenzt unmittelbar südlich an die Bundeshauptstadt Berlin (Bezirke Zehlendorf, Steglitz, Lichterfelde) sowie östlich an die Landeshauptstadt Potsdam. Flächenmäßig umfasst er ca. 118 km2 , in dem mittlerweile rund 53.000 Einwohner leben. Somit ist hier die mit Abstand höchste Bevölkerungsdichte im Landkreis zu verzeichnen. Daraus resultiert auch das im Vergleich zu den anderen Rettungswachen des Landkreises weitaus höhere Einsatzaufkommen.
Das NEF der Wache Teltow ist am Berlin – Zehlendorfer Behringkrankenhaus stationiert, das auch die Notärzte für den Rettungsdienst stellt. Diese Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg wurde durch das Deutsche Rote Kreuz 1991 initiiert und hat sich seitdem bewährt. Bei entsprechendem Bedarf wird das NEF auch in Zusammenarbeit mit der Berliner Feuerwehr im Nahbereich des Krankenhauses Zehlendorf in Berlin eingesetzt.
Die Rettungswache Teltow ist anerkannte Lehrrettungswache und somit zur Annahme von Praktikanten in der Ausbildung zu Rettungsassistenten ermächtigt. Neben der praktischen Ausbildung von Rettungssanitätern besteht somit die Möglichkeit, jeweils zwei Praktikanten in der Ausbildung zum Rettungsassistenten für 1 Jahr anzunehmen. Bewerber um eine Praktikantenstelle müssen neben der abgeschlossenen Rettungssanitäterausbildung und der bestandenen staatlichen Prüfung für Rettungsassistentinnen /Rettungsassistenten u.a. auch den Führerschein der Klasse C1 besitzen.
Bewerber/innen für die praktische 160-Stunden-Ausbildung zum Rettungssanitäter oder für die praktische 1.600 Stunden-Ausbildung zum Rettungsassistenten (Jahrespraktikanten) können Ihre Bewerbung bzw. Ihre Anfrage unter m.koch[at]drk-potsdam[dot]de direkt an den Ausbildungsverantwortlichen richten.
Rettungswache Langerwisch
Die Rettungswache Langerwisch wurde am 11. Juli 2003 in Betrieb genommen. Ihr Versorgungsbereich umfasst ein Gebiet von 12 Ortschaften mit derzeit rd. 27.000 Einwohnern, dazu den stark frequentierten Berliner Ring (BAB 10) im südlichen Bereich zwischen den Dreiecken Nuthetal und Potsdam sowie Teilbereiche der BAB 115.
Fazit
Von den 2 Standorten aus stellt das DRK heute für über 41 % ! der Bevölkerung des Landkreises Potsdam-Mittelmark die rettungsdienstliche Versorgung sicher. Pro Jahr erbringen die Mitarbeiter des DRK an beiden Standorten fast 9.000 Einsätze im öffentlichen Rettungsdienst, und das mit nach wie vor steigender Tendenz. Immer steht in den Einsätzen die fachlich und menschlich perfekte Versorgung der Patienten im Mittelpunkt.
Gerade die hohe Bevölkerungskonzentration und das ständige Wachstum, die dem Rettungsdienst hier schon fast städtischen Charakter geben, stellen hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte, da neben permanenten Veränderungen der örtlichen Gegebenheiten eben typisch ländlich die Besatzungen eigenständiger handeln müssen und die Transportwege länger sind als in reinen Großstädten wie Potsdam oder gar Berlin mit einer engmaschigen Krankenhausstruktur.
Neu!
Besetzung der Rettungswache Brück ab 02.04.2012
Ab Montag, dem 02.April 2012 besetzt das DRK die Rettungswache in Brück. Dieser neue, nunmehr 14. Rettungswachenstandort musste durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark im Ergebnis eines Gutachtens eingerichtet werden, das in diesem Bereich eine deutliche Versorgungslücke ausgewiesen hat. Auf Grund der Entfernungen von anderen Standorten konnte die Hilfsfrist in diesem mittleren Bereich des Landkreises im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben bisher nicht eingehalten werden.
In dem durchgeführten Bieterverfahren konnte sich das DRK erfolgreich gegen die Johanniter und Promedica durchsetzen.
Der Auftrag zur Durchführung des Rettungsdienstes an diesem Standort ist für das DRK insofern eine besondere Herausforderung, da dieser inmitten des gesamten, von den Johannitern versorgten südlichen Teil von Potsdam-Mittelmark liegt, gleichfalls aber an den von Promedica versorgten nordwestlichen Teil anschließt. Für das DRK eigentlich „exterritoriales“ Gebiet!
Ungeachtet dessen hat die gesamte Mannschaft des DRK diese Herausforderung gern angenommen und termingerecht alle Vorbereitungen abgeschlossen. Neben der erforderlichen Zahl neuer Mitarbeiter steht auch der RTW einsatzbereit am Standort. In diesem Punkt hatte der Landkreis das Vergabeverfahren mit einer Besonderheit versehen: Im Angebot musste ein eigener, komplett nach DIN ausgerüsteter RTW enthalten sein, der vom Landkreis für die Vertragslaufzeit bis 31.12.2013 angemietet wird. Auf das Schmuckstück sind die Mitarbeiter des DRK zu Recht stolz, zumal es sich durch seine gelbe Lackierung und die normgerechte DRK- Kennzeichnung deutlich von allen anderen Rettungswagen im Landkreis abhebt.
Bis Anfang 2013 der erforderliche Neubau der eigentlichen Rettungswache fertiggestellt ist, werden die Mitarbeiter des DRK Ihren Dienst am Standort der Bundeswehrfeuerwehr des Truppenübungsplatzes versehen.



